2. Mitteldeutscher Sportärztekongress | 21.-22. Juni 2013 | MAXX Hotel Jena

Mittwoch, 10. April 2013 nach admin | Kommentare deaktiviert für 2. Mitteldeutscher Sportärztekongress | 21.-22. Juni 2013 | MAXX Hotel Jena

Besonderes Augenmerk liegt auf dem Workshop am Samstag den, 22. Juni 2013 "Kinetisches Taping". Wir sind stolz, dass wir mit Jochen Habsch eine Koryphäe auf diesem Gebiet für unseren Kongress gewinnen konnten. Sein Lehrbuch "Kompaktkurs kinetische Tapes" ist eines der erfolgreichsten medizinischen Fachbücher der letzten Jahre. In einem Theoriekurs am Vormittag sowie Praxiskurs am Nachmittag werden die wichtigsten Grundkenntnisse vermittelt.

 

Bitte klicken Sie den folgenden Link, um das Hauptprogramm direkt zu downloaden: Hauptprogramm.

 

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Präventionsgesetz: Die Sportmediziner begrüßen die Entscheidung, fordern aber Ergänzungen

Mittwoch, 10. April 2013 nach admin | Kommentare deaktiviert für Präventionsgesetz: Die Sportmediziner begrüßen die Entscheidung, fordern aber Ergänzungen

 

Mit großer Mehrheit hat der Bundestag ein Präventionsgesetz verabschiedet. Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) begrüßt dies ausdrücklich. Damit wird die Früherkennung, aber auch die Prävention verschiedener Volkskrankheiten erheblich verbessert. Viele dieser Volkskrankheiten sind Folge von Bewegungsmangel oder körperlicher Inaktivität. Dieses wird in dem Gesetz angesprochen und vom Bundesministerium für Gesundheit hervorgehoben.

 

Bewegung und Bewegungsmangel sind auch wichtige Themen der DGSP, die Sportärzte sind die Fachleute für Bewegung. Leider kommt dieser Aspekt im Gesetz zu kurz. Wenn wir allen, Jugendlichen und Älteren, Neu- und Wiedereinsteigern in die körperliche Aktivität, dazu raten, müssen wir Vorsorge treffen, dass keine Zwischenfälle eintreten. Wer im Verein oder Studio Sport treibt, sollte kein erhöhtes Risiko haben. Deshalb sollte vorher eine sportärztliche Untersuchung erfolgen.

 

Bei bestehenden Erkrankungen (Herzkrankheiten, Stoffwechselerkrankungen, Diabetes mellitus sowie Tumorerkrankungen) sollte eine sportmedizinische Vorsorge­untersuchung auch deshalb durchgeführt werden, weil aus den Ergebnissen Empfehlungen für die praktische Umsetzung eines Bewegungsprogramms abgeleitet werden können. Unterlagen zur sportmedizinischen Untersuchung sind seit langem entwickelt, bekannt und bewährt.

 

Weiterhin sollten die Sportmedizin als Zusammenschluss der Fachleute für Bewegung Mitglied der Präventionskonferenz werden. Für die Beratung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stehen die Sportmediziner und die DGSP sofort zur Verfügung. Im Bundesrat besteht die Möglichkeit, diese Änderungen noch einzubringen. Die DGSP mit ihren 9000 Mitglieder ist zur Mitarbeit bereit.

 

(Frankfurt, 26. März 2013)