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Zusatzbezeichnung Sportmedizin

Sportmedizin ist der Teil der theoretischen und praktischen Medizin, der den Einfluss von Bewegung, Training und Sport sowie des Bewegungsmangels auf den gesunden und kranken Menschen jeder Altersstufe mit dem Ziel untersucht, die gewonnenen Erkenntnisse sowohl in der Diagnostik und Therapie, als auch in der Prävention und Rehabilitation sowie zum Wohle des Sportes einzusetzen.

 

Sportmedizinische Kenntnisse können durch entsprechend zertifizierte Kurse und Weiterbildungen erworben bzw. vertieft werden und bei Erfüllung der Voraussetzungen kann durch Prüfung die Zusatzbezeichnung Sportmedizin erzielt werden.

 

 

Zusatzbezeichnung Sportmedizin (aus WBO der LÄK Thüringen 2011)

 

Definition:

Die Zusatz-Weiterbildung Sportmedizin umfasst in Ergänzung zu einer Facharztkompetenz die Vorbeugung, Erkennung, Behandlung und Rehabilitation von Sportschäden und Sportverletzungen sowie die Untersuchung des Einflusses von Bewegung, Bewegungsmangel, Training und Sport auf den gesunden und kranken Menschen.

 

Weiterbildungsziel:

Ziel der Zusatz-Weiterbildung ist die Erlangung der fachlichen Kompetenz in Sportmedizin nach Ableistung der vorgeschriebenen Weiterbildungszeiten und Weiterbildungsinhalte sowie des Weiterbildungskurses.

 

Voraussetzung zum Erwerb der Bezeichnung:

Facharztanerkennung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung

 

Weiterbildungszeit:

12 Monate bei einem Weiterbildungsermächtigten für Sportmedizin an einer zugelassenen Weiterbildungsstätte gemäß § 5 Abs. 1 Satz 1 in einer sportmedizinischen Einrichtung oder anteilig ersetzbar durch 240 Stunden Kurs-Weiterbildung gemäß § 4 Abs. 8 in Sportmedizin

 

120 Stunden sportärztliche Tätigkeit in einem Sportverein oder einer anderen vergleichbaren Einrichtung innerhalb von mindestens 12 Monaten

Weiterbildungsinhalt:

Erwerb von Kenntnissen, Erfahrungen und Fertigkeiten in

- sportmedizinischen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden

- den allgemeinen und sportmedizinisch relevanten Grundlagen des Sports

- den physiologischen und ernährungsphysiologischen Grundlagen der Sportmedizin

- den sportmedizinischen Aspekten der einzelnen Sportarten einschließlich geschlechtsspezifischer Besonderheiten

- den sportmedizinischen Aspekten des Breiten- und Freizeitsports, des Leistungs- und Hochleistungssports, des Behinderten- und Alterssports

- den psychologischen Problemen des Sportes

- der gebietsbezogenen Arzneimitteltherapie einschließlich der Doping-Problematik

- der sportmedizinischen Prävention und Rehabilitation

- der sportlichen Belastbarkeit im Kindes- und Jugendalter

- den gesundheitlichen Belastungen des Haltungs- und Bewegungsapparates beim Sport

- der Sportpädagogik

 

Die (Muster)Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer ist veröffentlicht worden!

 

Die DGSP hat erfolgreich ihre Vorstellungen einbringen können. Ab sofort existiert eine gemeinsame bundesweite Planungs-Orientierungsgrundlage.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: (Muster-) Kursbuch Sportmedizin

 

 

Links zur Weiterbildungsordnung zum Erwerb der Zusatzbezeichnung „Sportmedizin”:

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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