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Sporttraumatologisches Symposium "Arno Arnold" 2020

Das 23. Sporttraumatologische Symposium Arno Arnold war großartig

 

Flyer design

 

 

Schnappschüsse

 

Rückblick zum 23. Sporttraumatologischen Symposium Arno Arnold vom 24.-26.01.2020

Da denkt man, das jeweils vergangene Symposium ist doch gar nicht mehr steigerbar und dann das:

- mit 138 Ärzten und Therapeuten nochmals gesteigerte Teilnehmerzahl

- mit Besuch des Ressortchefs Sport der FAZ überregionale Wahrnehmung in den Medien

- so wenig (bzw. gar kein Schnee) wie noch nie während der vergangenen 23 Jahre

- Skipraxis erstmals in der Langlaufhalle

 

Geschafft, ein erfolgreiches 23. Sporttraumatologisches Symposium mit interessanten Vorträgen, phantastischen Referenten, tollen Ausstellern und einer nochmals gesteigerten Zahl an neugierigen Teilnehmern liegt hinter uns.

Jeder Vortrag hat neue und interessante Aspekte vermittelt. Die Differenzierung von Herzrhythmusstörungen und die jeweilige Sportfähigkeit war genauso hervorragend herausgearbeitet wie die Empfehlungen für Bergtouren mit kardialen Risikofaktoren, jeweils anschaulich unterlegt durch Fallbeispiele. Nicht genug kann man die Prävention von Knie- und Schulterverletzungen hervorheben, da Sportverletzungen nicht nur Leistungssportkarrieren zerstören können, sondern auch volkswirtschaftlich von erheblicher Bedeutung sind.   

Und dann das große Thema Doping, Sport und Gesellschaft.  Jedem der zur Bagatellisierung von Doping neigt wurde anschaulich verdeutlicht, welchem Risiko sich Athleten durch Dopingmittel aussetzen z.B. auch bei der Eigenbluttransfusion. Das Symposium hat in diesem Zusammenhang auch eine Resolution verabschiedet.

„Gesund Sport treiben und Sport treiben, um gesund zu bleiben“, dieses Motto des TSÄB untermauerte Prof. Engelhardt im Vortrag und der von FAZ Sportchef moderierten Podiumsdiskussion mit harten Fakten: Sporttreibende haben signifikant höhere Chancen die Hochschulreife zu erlangen, mehr Durchhaltevermögen und Teamgeist und durch eine positivere Lebenseinstellung weniger Depressionen und Herz- Kreislauferkrankungen.

In einem Vortragsblock „Sport unter besonderen Lebensumständen“ wurden anschaulich die Besonderheiten von Sport mit Parkinson, in der Schwangerschaft und mit psychischen Erkrankungen dargestellt.

Wir wurden mit Elan und guter Laune durch den Vortragsblock Fuß- und Sprunggelenksverletzungen navigiert mit Fokus auf Bandverletzungen. Ein Rehabilitationsblock rundete das interessante Vortragsprogramm ab, wobei besonders Muskelverletzungen hervorragend wissenschaftlich beleuchtet und anschaulich dargestellt worden sind.

Sichtlich berührt war Hartwig Gauder, der ob seiner sportlichen Leistungen, seinem Kampf für den Sport und das Leben trotz Herztransplantation und für sein herausragendes gesellschaftliches Wirken gewürdigt wurde und mit der Ehrenmitgliedschaft des TSÄB e.V. ausgezeichnet wurde.

Viele Mountainbike Begeisterte waren sicher eh schon im Auditorium und der Rest des Publikums ist sicherlich mit dem Bikevirus angesteckt worden  durch den lebendigen Vortrag von Andreas Albrecht, dem Transalp-Idol aus  Thüringen.

Hervorzuheben sind auch die Workshops und die trotz Schneemangel gut organisierten, lehrreichen und spaßigen Praxiseinheiten. Selbstverteidigung stand auf dem Programm, da die Verrohung in unserer Gesellschaft auch vor Arztpraxen und Krankenhäusern nicht Halt macht. Ein Update gab es für Interessierte bzgl. Schulteruntersuchung und der Manuellen Therapie.

 

Ein großes Dankeschön geht an alle, die dieses Kongresswochenende ermöglicht und zu Erfolg verholfen haben. Das sind natürlich offensichtlich die Organisatoren und Veranstalter und der Wissenschaftliche Leiter. Insofern möchten wir besonders einen herzlichen Dank an Prof. Dr. Engelhardt und vor allem auch an die Geschäftsstellenleiterin des TSÄB  Anke Eckardt mit ihrem fleißigen „Mädelsteam“ Lena, Conny und Fabi richten.

Aber auch großen Dank an die Oberhofer Sportstätten GmbH, an das Restaurant Cortina, das Walschlösschen, die Thüringer Hütte, den Catering Service Mensa BTZ Rohr, den Hotels und Pensionen, allen Sponsoren, Referenten und natürlich den Teilnehmern.

Unser nächstes Symposium findet dann vom 29.01.-31.01.21 statt. Bis dahin eine schöne Zeit, hoffentlich noch einen richtigen Winter und ein erfolgreiches Jahr.

 

Olaf Schlonski, 1. Vorsitzende des TSÄB e.V. und Anke Eckardt, Geschäftsstellenleiterin TSÄB e.V.

 

Resolution

des Thüringer Sportärztebundes und der Teilnehmer des Sporttraumatologischen Symposiums Oberhof für einen gesunden Sport 

 

Der Thüringer Sportärztebund und die Teilnehmer des Sporttraumatologischen Symposiums Oberhof lehnen jegliche Form der Leistungsmanipulation im Sport ab. Doping wiederspricht den Regeln des fairen Sports, schadet der Gesundheit und ist medizinisch unverantwortbar.

Die Sportverbände sehen sich in Zusammenarbeit mit der Sportmedizin in der Verantwortung Kinder und Jugendliche durch geeignete Präventionsmaßnahmen vor den Gefahren durch Doping zu sensibilisieren.

Wir unterstützen die positiven Werte des Sporttreibens:

- positive geistige und körperliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen

- Aufbau von Sozialkompetenz für gemeinschaftliches Zusammenleben

- Gesunderhaltung der Bevölkerung

- Integration von Bürgern mit Migrationshintergrund

- Förderung der sozialen Durchlässigkeit der Schichten

- friedensstiftende und völkerverbindende Wirkung

- Förderung der Identifikation mit unserem demokratischen Rechtsstaat

 

Oberhof, den 25. Januar 2020

 

 
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